Klaus Ronneberger

Peripherie und Ungleichzeitigkeit

Pier Paolo Pasolini, Henri Lefebvre und Jacques Tati als Kritiker des fordistischen Alltags

Auf den ersten Blick mag es abwegig erscheinen, einen Vergleich zwischen dem Schriftsteller und Filmemacher Pier Paolo Pasolini, dem Philosophen und Raumtheoretiker Henri Lefebvre sowie dem Regisseur und Satiriker Jacques Tati anzustellen. Beim näheren Hinsehen lässt sich jedoch zwischen den drei Intellektuellen eine Reihe von Gemeinsamkeiten und thematischen Überschneidungen entdecken. Im Kern geht es ihnen um eine grundlegende Kritik an der (fordistischen) Nachkriegsmoderne. Dabei spielen die Phänomene Peripherie und Ungleichzeitigkeit eine wichtige Rolle. Pasolini, Lefebvre und Tati verhandeln das Abseitige und Marginale nicht nur unter dem Gesichtspunkt von Unterdrückung und Diskriminierung, sondern auch im Sinne eines subversiven Potentials.


Peripherie und Ungleichzeitigkeit
adocs Verlag und Produktion
Klaus Ronneberger
Peripherie und Ungleichzeitigkeit
Pier Paolo Pasolini, Henri Lefebvre und Jacques Tati als Kritiker des fordistischen Alltags
Klebebindung
132 Seiten
Preis15,80 EUR
ISBN9783943253115

mehr zum Titel (extern)

© 2003–16 Gemeinsame Verlagsauslieferung Göttingen