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Steidl Verlag
Düstere Straße 4
37073 Göttingen
Deutschland

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Steidl Verlag

Der Steidl Verlag pflegt in seinem Literaturverlag das Werk zweier Nobelpreisträger – Günter Grass und Halldór Laxness –, bringt ein ambitioniertes und erfolgreiches Programm mit deutscher Literatur und mit Übersetzungen aus dem angelsächsischen Sprachraum heraus, ist als Sachbuch-Verlag bekannt sowie auf der ganzen Welt geschätzt als Fotobuch-Verlag. Unter Fotografen, Künstlern und allen Freunden hochwertiger Druckkunst genießt der Steidl Verlag international Weltgeltung.

Das verdankt er auch seiner Struktur: Er vereinigt sämtliche Produktionsschritte unter einem Dach – von der Programmarbeit über die Bildbearbeitung, Grafik und Herstellung bis zum Marketing und Druck in der hauseigenen Druckerei. Dies gewährleistet Fachwissen in sämtlichen Kompetenzbereichen der Buchproduktion und ein Maximum an Flexibilität. Einmalig im Produktionsablauf des Steidl Verlags ist die Möglichkeit zur engsten Einbindung der Fotografen und Künstler in sämtliche Arbeitsschritte.

1968 gegründet, ist der Steidl Verlag in Göttingen bis heute im Besitz, geleitet und geprägt von Gerhard Steidl. Er begann mit dem Druck von Plakaten und Multiples (Klaus Staeck, Joseph Beuys); 1972 erschien das erste Sachbuch, Anfang der achtziger Jahre folgten Literatur, ausgewählte Kunst- und Fotografiebände. Ende der neunziger Jahre begann Gerhard Steidl ein eigenes Fotobuchprogramm aufzubauen, das sich binnen weniger Jahre zum größten auf Fotografie spezialisierten Programm weltweit entwickelte.

Es umfaßt die ganze Bandbreite von deutschen Fotografen (Otto Steinert, Robert Lebeck, F.C. Gundlach) über internationale Fotokünstler (Robert Frank, Robert Polidori, Joel Sternfeld) bis hin zu aufstrebenden Talenten (Alec Soth, Jitka Hanzlova, Joakim Eskildsen); es dokumentiert Fotogeschichte von ihren Anfängen über die Emanzipation der Gattung hin zu den frühen Klassikern der Moderne; es repräsentiert das gesamte Ausdrucksspektrum von der Fotografie als Kunstform bis zur Dokumentar- und Pressefotografie. Schließlich blickt das Steidl-Programm über den Tellerrand der Fotografie hinaus und widmet sich wichtigen Vertretern der bildenden Kunst (Jim Dine, Robert Rauschenberg, Ed Ruscha).


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