Michail Prischwin

Дневники – Tagebücher

Band I, 1917 bis 1920

»Seit den Tagen der Revolution keine einzige Zeile veröffentlicht, und ich bin froh, noch nichts gesagt zu haben: Es ist, als läge ein riesiger unaufgepflügter Acker eines jungfräulichen Bodens vor mir.«

Michail Prischwin (1873–1954) unternahm mit seinen im Verborgenen geschriebenen Tagebüchern den Versuch, den eigenen weltwahrnehmenden Blick und das Denken freizuhalten von den Korruptionen, denen viele unterlagen aus Angst, aus Glaube oder aus mangelnder Kraft, in Diskrepanz zur Umgebung zu leben. In Alltagserlebnissen und -begegnungen, Betrachtungen zur Literatur und Philosophie, Naturschilderungen und Skizzen zu literarischen Arbeiten verzeichnen die Tagebücher kleinste Mutationen des politisch-gesellschaftlichen Lebens. Der erste Band einer vierbändigen deutschen Auswahl reicht von 1917, dem Jahr der Februar- und der Oktoberrevolution, bis 1920, jenem Bürgerkriegsjahr, das den Sieg der Bolschewiki besiegelte.

Aus dem Russischen, herausgegeben und kommentiert von Eveline Passet. Mit Nachworten von Eveline Passet und Michail Schischkin.


Дневники - Tagebücher
Guggolz Verlag
Michail Prischwin
Дневники – Tagebücher
Band I, 1917 bis 1920
Gebunden mit zwei Lesebändchen
457 Seiten
Preis34,00 EUR
ISBN978-3-945370-23-0

mehr zum Titel (extern)

© 2003–20 Gemeinsame Verlagsauslieferung Göttingen | Datenschutzerklärung