Bibiana Beglau, Stefan Jäger

57’38“ Ewigkeit

Hörstück nach der Inszenierung von Stefan Jäger, Schauspielhaus Zürich 2004

Jede Lawine hat ihren eigenen Namen. Und jeder Verschüttete seine eigene Geschichte. Zu erzählen wäre die einer jungen Frau, die in Massen von Schnee begraben liegt, verschüttet von einer Lawine – halb bewusstlos, halb im Delirium ihrer Gedanken. Wie sie der panischen Lähmung trotzt, wie sie in ihre Erinnerung taucht, um einen Splitter Licht zu finden, wie längst vergessene Mythen lebendig werden und wie sie auf ein Geheimnis stösst, das tief in ihrer Kindheit verschüttet liegt. 57 Minuten und 38 Sekunden ist die Zeit, die die Verschüttete überleben wird, vielleicht. Alles andere ist Ewigkeit.
Der Schweizer Autor und Regisseur Stefan Jäger stieß bei den Recherchen zu seinem Fernsehfilm „Im Namen der Gerechtigkeit“ auf zahlreiche Berichte von Lawinenverschütteten. Gemeinsam mit der Schauspielerin Bibiana Beglau entwickelte er den Monolog, basierend auf zahlreichen Interviews mit Verschütteten und Experimenten am eigenen Leib.
„Ein Stück, das einem mit dem Tosen einer Lawine unter die Haut geht und einen dann ganz leise in der Ewigkeit zurücklässt.“ BR2, Hörbuch der Woche

„Geradezu grandios ist die Aufnahme von 57’38“ EWIGKEIT… A-tem-be-rau-bend.“ NRZ am Sonntag


57'38'' Ewigkeit
Sprechtheater
Bibiana Beglau, Stefan Jäger
57’38“ Ewigkeit
Hörstück nach der Inszenierung von Stefan Jäger, Schauspielhaus Zürich 2004
Audio-CD
Format 12,5 x 15 cm
Preis16,80 EUR
ISBN978-3-907877-03-6

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