Selim Özdogan

Ein Glas Blut

Kurzprosa

»So hat sie angefangen, die Musik, die sie Liebe nennen.«

Als habe Selim Özdogan Essenzen des Lebens aufgesogen und daraus ein Elixier gemischt: In Ein Glas Blut bringt er sein Talent, Geschichten zu erzählen auf Höchstform. Das sind raue, traurige, ganz sanfte, humorige, rasante und wunderschöne Texte, die in der Vergangenheit spielen, im Hier und Jetzt, in Deutschland oder in der Ferne – entscheidend sind die Augenblicke, in denen sie sich berühren, in denen sie von Menschen erzählen, die einander finden möchten, von einer Zeit, die viel zu schnell geworden ist, und von der Suche nach Wahrheit, nach Reinheit und der Antwort auf die Frage, warum so vieles Liebe heißt, das keine sein kann.

Selim Özdogans 1995 erschienenes Buch Es ist so einsam im Sattel, seit das Pferd tot ist genießt inzwischen Kultstatus, sein hochgelobter Roman Die Tochter des Schmieds spielt gar eine Rolle in Fatih Akins Film Auf der anderen Seite. Mit Ein Glas Blut liegt nun endlich eine Zusammenstellung seiner bislang unveröffentlichten Kurzprosa vor.

Der Autor

Selim Özdogan, geboren 1971 in Köln, studierte kurzzeitig Völkerkunde, Anglistik und Philosophie. Zahlreiche Jobs, zahlreiche Veröffentlichungen, unter anderem 2005 Die Tochter des Schmieds. Im Frühjahr 2009 erschien sein Roman Zwischen zwei Träumen; in der Anthologie Schau gen Horizont und lausche ist er mit der Kurzgeschichte Laternenlicht vertreten. Selim Özdogan lebt in Köln.


Ein Glas Blut
asphalt & anders Verlag
Selim Özdogan
Ein Glas Blut
Kurzprosa
Taschenbuch
176 Seiten
Format 12,5 x 20,5 cm
Preis12,90 EUR
ISBN978-3-941639-03-4

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